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Klassik im Kloster Plankstetten 22. Saison

Datum: 11.10.26

Zeit: 19:30 bis 00:00 Uhr

1. Konzert "Verweile doch, du bist so schön"

Lieder und Arien, die den beglückenden Augenblick einfangen!

Isabella Gantner - Sopran

Madeleine Maier - Mezzosopran

Vogler - Klavier

Vormerkung der Sitzplatzanzahl (freie Platzwahl) in der Klosterbuchhandlung der Abtei Plankstetten
Telefon: 08462-206 150

E-Mail: buchhandlung@kloster-plankstetten.de

Benediktinerabtei Plankstetten, Klosterplatz 1, 92 334 Berching, an der B 299 zwischen Berching und Beilngries; www.kloster-plankstetten.de


Klassik im Kloster 2026/2027

Für die 22. Saison Klassik im Kloster im Kloster Plankstetten kann ich Ihnen ein schönes, von den Instrumenten her ausgewogenes Programm vorstellen, das – wie gewohnt – bekannte Künstler mit anderen mischt, die bislang noch nicht in Plankstetten aufgetreten sind. Da sich 2027 der Todestag von Ludwig van Beethoven zum 200. Mal jährt, schließen die Konzerte des Jahres 2027 stets auch ein Werk von ihm ein.

Den ersten Abend – schon am 11. Oktober 2026 – gestalten die Sopranistin Isabella Gantner und der Pianist Philipp Vogler, zu dem sich dieses Mal die Mezzosopranistin Madeleine Maier gesellt. Isabella Gantner schloss vor kurzem ihr Studium ab; doch ist sie schon seit längerem als gefragte Konzertsolistin unterwegs (eben deswegen mußte dieser ungewohnt frühe Termin gewählt werden). Mehrfach trat sie im Herkulessaal in München auf, wo sie auch 2027 mit Bachs Matthäuspassion zu hören sein wird. Madeleine Maier, die seit 2024 im Hauptfach Gesang studiert, konnte ebenfalls schon in der Isarphilharmonie und im Herkulessaal auftreten. Gemeinsam mit Philipp Vogler, Professor für die musikalische Leitung des Studiengangs Musiktheater an der Münchner Musikhochschule und als Liedpianist, Dirigent und Komponist aktiv, haben sie unter dem Zitat: „Verweile doch, du bist so schön“ Lieder und Arien zusammengestellt, die den beseligenden Augenblick in Musik bannen, darunter Brahms’ „Von ewiger Liebe“, und „Mainacht“, Rusalkas berühmtes Mondlied von Dvořák oder auch das Duett „Ah guarda sorella“ aus Mozarts Così fan tutte. Im zweiten Konzert (14.2.2027) konfrontieren der Geiger Jeremias Pestalozzi und die in Plankstetten bestens bekannte Pianistin Tatiana Chernichka, Dozentin an der Münchner Musikhochschule, zwei „klassische“ Sonaten von Beethoven (a-moll op. 23, A-Dur op. 12) mit einer romantischen von Mendelssohn (Sonate F-Dur) und einer spätromantischen von Grieg (Sonate c-moll, op. 45). Der Geiger, der mit 14 Jahren erstmals öffentlich auftrat, seit 2024 bei Julia Fischer studiert und auch mit ihr schon konzertierte, kann bereits auf eine reiche Konzerterfahrung verweisen. Diesen Sommer war er zum Verbier Festival in der Schweiz eingeladen, bei dem namhafte Musiker mit Nachwuchstalenten musizieren. Im dritten Konzert (21.3.2027) begegnen uns die Oboistin Yeon-Hee Kwak und die Pianistin Miku Nishimoto-Neubert wieder, die schon Anfang 2023 das Publikum begeisterten. Unter dem Motto „Resonanzen der Tradition“ spüren sie dem nach, wie Spätere auf die großen Vorbilder Bach und Beethoven blickten. Die Pianistin, die der Reihe Klassik im Kloster seit ihrem Beginn verbunden ist, unterrichtet als Honorarprofessorin an der Münchner Musikhochschule; die Oboistin war 2001 und 2007 Gewinnerin des Deutschen Schallplattenpreise ‚Echo Klassik‘, hat eine internationale Karriere als Solistin und war auch als Professorin in Seoul tätig. Beim letzten Abend (9.5.2027) geht der georgische Pianist Sandro Nebieridze ausgehend von Beethovens c-moll Variationen der „Kunst der Variation“ nach. Es folgen u.a. Mendelssohns Variations sérieuses und Rachmaninovs teils melancholisch dunkelgetönten, teils hochvirtuosen Corelli-Variationen. Nebieridze, 25 Jahre jung, der u.a. den 2. Preis beim Busoni Wettbewerb gewann, ist Komponist und Pianist. Seit mehreren Jahren schon konzertiert er regelmäßig in ganz Europa, so u.a. im Konzerthaus

Wien oder Konzerthaus Berlin. Sein Kalender ist so gut gefüllt, daß sich Klassik im Kloster nur glücklich schätzen kann, wenn er sich zu diesem Konzert bereit fand.

Anzufügen gilt es, daß der Preis der Eintrittskarten leicht angehoben wurde, aber immer noch, so muß ich sagen, günstig bleibt (s.u.).

Ich freue mich mit Ihnen auf die kommenden Konzerte,

Manuela Jahrmärker