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Kloster Birkenfeld

Kloster der Zisterzienserinnen

Unweit von Neustadt an der Aisch entstand im 13. Jahrhundert das Zisterzienser-Nonnenkloster Birkenfeld. Gegründet 1275 von Burggraf Friedrich III. und seiner zweiten Ehefrau Helena von Sachsen war es für unverheiratete adelige Töchter bestimmt. Auch einige Burggräfinnen wurden später hier bestattet. Das Kloster diente aber nicht nur religiösen Zwecken, sondern spielte gemeinsam mit der zeitgleichen Gründung bzw. Ausbau der "Nivenstadt" an der Aisch auch für den Landesausbau der fränkischen Zollern in Richtung Main eine wichtige Rolle. 

Nach der Reformation und dem daraus folgenden Ende des Klosterlebens fanden zahlreiche Umbauten und Umnutzungen statt, der Klosterbesitz wurde zerschlagen. Im 20. Jahrhundert befand sich vor allem die Klosterkirche in einem sehr schlechten Zustand. Durch umfangreiche Restaurierungen und konservierende Maßnahmen wurde das historische Gebäude im Laufe vieler Jahrzehnte instandgesetzt. Heute befinden sich in der Anlage Eigentumswohnungen und landwirtschaftlich genutzte Räumlichkeiten. In der Klosterkirche finden regelmäßig Gottesdienste statt.

Teile des Ensembles können bei Klosterführungen besichtigt werden.