Merkliste
  • Länge:

    165 km

  • Aufstieg:

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    Abstieg:

  • GPX

Tour Coburg.Rennsteig

Grenzenlose Vielfalt erfahren

Die Urlaubsregion Coburg.Rennsteig lässt Biker-Herzen höherschlagen, denn hier findet man sowohl kurvige Bergstraßen, die umsäumt von dichten Wäldern sind, als auch gemütliche Strecken in sanft hügeliger Landschaft. Zwischenstopps lohnen sich auf jeden Fall: Es warten vielfältige Angebote, die einmalige Erlebnisse versprechen.

Froschgrundsee (Rödental, Coburg.Rennsteig)

Die landschaftlichen Reize der Urlaubsregion lassen sich auf dem Motorrad bestens erleben. Lauschige Täler, weite Ebenen, steile, kurvige Anstiege und atemberaubende Aussichten liegen oft innerhalb nur weniger Kilometer auf der Strecke.

In der lieblichen Landschaft des Rodachtals, die sich sanft hügelig bis an den Horizont erstreckt, begibt man sich auf eine Zeitreise zwischen Burgen, bezaubernden Fachwerkhäusern und einem erloschenen Vulkan. Das mittelalterliche Ambiente auf der Veste Heldburg und im beschaulichen Städtchen Seßlach sind dabei nur zwei der vielen Zwischenstopps auf der Tour. Wer Entspannung sucht, ist im Rodachtal genau richtig. Nach einem langen Tag kann man hier die Seele baumeln und sich verwöhnen lassen. Gleich zwei Thermalbäder, die nur zehn Kilometer voneinander entfernt liegen, laden zum Erholen ein: Thüringens Terrassentherme in Bad Colberg und die Therme Natur in Bad Rodach. Die Menschen hier haben viel zu erzählen, schließlich verlief vor über 30 Jahren noch die innerdeutsche Grenze zwischen den beiden Orten. Was so lange getrennt war, ist heute zusammengewachsen.

Die Europastadt Coburg verzaubert schon bei der Ankunft mit ihrem Flair. Gekonnt wird hier der Bogen zwischen Geschichte und Moderne, zwischen Werten und Wandel gespannt. Noch heute ist das Stadtbild durch die neugotische Architektur der herzoglichen Anwesen geprägt, was von der Vergangenheit der Stadt als Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha zeugt. Im Herzen der Stadt findet man Schloss Ehrenburg. Von außen ein Blickfang, von innen überwältigend. Die Höhepunkte jeder Führung sind der pompöse Thronsaal und der Riesensaal.

Etwas außerhalb der Stadt liegt die ehemalige Jagd- und Sommerresidenz der Herzöge: Schloss Callenberg, das mit seiner wunderbaren Architektur und dem märchenhaften Schlossgarten besticht. Das unverkennbare Wahrzeichen thront über der Stadt: Die Veste Coburg wird aufgrund ihrer Lage auch als „Fränkische Krone“ bezeichnet. Ein Abstecher lohnt sich: Die Veste zählt zu den größten und am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands und beherbergt außergewöhnliche Kunstsammlungen und ein Kupferstichkabinett. Der Ausblick reicht bei guter Sicht weit über das Coburger Land bis ins Obere Maintal.

Die Orte rings um die Vestestadt sind für ihre imposanten Kirchenbauten, die behaglichen Heimatstuben und die wunderbar erhaltenen Fachwerkbauten bekannt. Die zahlreichen Kulturschätze wechseln sich ab mit Naturschutzgebieten, die zur Erholung einladen. Typisch für das Coburger Land ist die traditionelle fränkische Küche. Beliebte Rezepte aus Omas Zeiten werden hier noch heute bodenständig und äußerst lecker zubereitet. Unterwegs kann man eine schmackhafte Coburger Bratwurst genießen. Bei der Einkehr in eines der urigen Gasthäuser sollte man auf jeden Fall den Coburger Rutscher probieren. Dieser rohe Kartoffelkloß ist besonders weich und zerfließt fast auf dem Teller. Sein Pendant aus Thüringen, der Thüringer Kloß, ist etwas fester, aber dennoch fluffiger. Ihn kann man in der ehemaligen Weltspielzeugstadt Sonneberg und der Umgebung genießen.

Auch zur Coburger Bratwurst gibt es eine Variante: Die Thüringer Rostbratwurst wird fein mit Kümmel abgeschmeckt und schmeckt besonders gut, wenn sie über Holzkohle gegrillt wird. Den direkten Vergleich hat man in den benachbarten Städten Sonneberg in Thüringen und Neustadt b.Coburg in Bayern. Sie waren einst an der gebrannten Brücke getrennt. Heute feiern die Partnerstädte jährlich um Himmelfahrt eines der größten Festivals für Puppen- und Teddyliebhaber. Aber nicht nur an diesen Tagen kann man sich auf eine Reise in die eigene Kindheit begeben. Zahlreiche Unternehmen entwerfen und produzieren noch heute wunderschöne Spielzeuge für die ganze Welt in der Region. Mehr über die Geschichte der Spielzeugherstellung erfahren Besucher des Deutschen Spielzeugmuseum in Sonneberg und des Museums der Deutschen Spielzeugindustrie in Neustadt b.Coburg.

Fährt man von Sonneberg aus weiter nördlich in Richtung des bekannten Höhenwanderwegs Rennsteig, verändert sich die Landschaft: Statt mit leichten Steigungen durch die lieblichen Landschaften im Rodachtal und im Coburger Land geht es jetzt bergauf durch dichte Wälder. Am Rennsteig angekommen, fühlt man sich wie in eine andere Welt versetzt – ein großartiges Kontrastprogramm. Hier lohnt es sich, einmal vom Bike abzusteigen und eine kleine Wanderung durch die unberührte Natur des Thüringer Waldes zu unternehmen. Aber der Rennsteig hat noch viel mehr zu bieten: Hier wurde vor knapp 200 Jahren der gläserne Christbaumschmuck erfunden. Die kleine Stadt Lauscha beherbergt noch heute kleine Glasbläserstuben sowie größere Glashütten. Auch in Masserberg, Neuhaus am Rennweg und im fränkischen Neustadt b.Coburg finden Glas-Liebhaber kleine Kostbarkeiten. Eine einzigartige und bedeutende Sammlung von Glaserzeugnissen aus Lauscha und dem Thüringer Wald lässt sich im Museum für Glaskunst in Lauscha bestaunen.

Touristische Informationen

www.coburg-rennsteig.de

Routen Hinweise

Diese aussichtsreiche Tour bietet Fahrspaß für jedermann. Von der ehemaligen Residenzstadt Coburg geht es über Rödental und Schalkau an den Rennsteig nach Masserberg und Neuhaus am Rennweg weiter nach Spechtsbrunn. Von dort aus geht es über Sonneberg, Neuhaus-Schierschnitz und Ebersdorf wieder nach Coburg. Die Strecke ist sehr gut ausgebaut und bietet genauso kurvige als auch gerade Abschnitte. Faszinierend ist besonders die Veränderung der landschaftlichen Gegebenheiten im Verlauf der Tour: vom flachen Land und weiten Ebenen über gemächliche und steile Anstiege hinauf an den Rennsteig.

> Liebliches Rodachtal
> Vestestadt Coburg
> Unberührte Natur am Rennsteig

Interessantes

Mittelalterliche Städtchen und imposante Burgen

Zwischen endlosen Wäldern und Wiesen erheben sich märchenhafte Schlösser und imposante Burgen prägen das Landschaftsbild von Coburg.Rennsteig. Hoch über den Dächern Coburgs thront die eindrucksvolle Veste, auch bekannt als „Fränkische Krone“. Der Aufstieg durch den Hofgarten wird mit fantastischen Ausblicken über die Stadt und die Region belohnt. Rund 15 Kilometer entfernt bietet die als „Fränkische Leuchte“ bekannte Veste Heldburg eindrucksvolle Weitblicke über den Thüringer Wald. Weitere reizvolle Ausflugsziele sind das Schloss Rosenau in Rödental, nicht umsonst einer der Lieblingsorte von Queen Victoria. Der romantische englische Landschaftspark lockt zu ausgedehnten Spaziergängen. Das kleine Städtchen Seßlach hingegen versprüht einen mittelalterlichen Charme. Die beschauliche Altstadt des fränkischen Kleinods verzaubert ihre Besucher mit wunderschönen Fachwerkhäusern.