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Schloss Burgpreppach

Die Schlossanlage ist mitten im Dorf platziert und entstand wohl zwischen 1716 und 1730. Ursprünglich stand hier eine um 1525 entstandene Wasserburg.

Kein Geringerer als Joseph Greising fertigte die Baupläne für den Schlossneubau. Er starb 1721, noch vor Beendigung des Bauwerks, aber sein Stil ist unverkennbar – an den Fenstergesimsen, den Säulenstellungen der Portale und den meisterhaft gearbeiteten Dachstühlen.

Auch Balthasar Neumann war nach Freisings Tod an der Planung beteiligt. Er lieferte den Entwurf zur Treppenhausgestaltung. Der Nordflügel ist zweigeschossig, flankiert von viergeschossigen Eckpavillons.

Zum Hof hin zeitigt sich über dem Portal das Ehewappen Fuchs und Würtzburg. Das Untergeschoss des Hauptbaus wird dominiert von einem großen, dreischiffigen Vestibül auf toskanischen Säulen. Teilweise zeigen die Räume Kreuzgewölbe mit Stuckverzierungen in Laub- und Bandwerk-Dekor, typisch für die Zeit.

Der große Saal im Obergeschoss ist im gleichen Stil stuckiert, die gemalten Gobelins an den Wänden zeigen antike Szenen, Festkulissen und sind einmalig in Ihrer Art! Das Schloss bildet heute einen passenden Rahmen für interessante, kulturelle Veranstaltungen.

Die Schlossherrin bietet regelmäßig Führungen an.

Schloss Burgpreppach (Burgpreppach, Haßberge)