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Kirchenburgmuseum Mönchsondheim - Fränkisches Bauern-und Handwerkmuseum

Eingebettet in die reizvolle Landschaft des Steigerwaldvorlandes, unweit der mittelalterlichen Weinstadt Iphofen, erwartet Sie ein Kleinod unter den fränkischen Freilandmuseen: Das Kirchenburgmuseum Mönchsondheim. Zum Museum, welches seit der Gründung 1975 mehrfach erweitert wurde, gehören ein historisches Schulhaus, Rathaus und Gasthaus mit einer großen landwirtschaftlichen Hofstelle. In der Scheune der Hofstelle ist die Sammlung alter landwirtschaftlicher Geräte untergebracht. Gleich daneben findet sich eine originale Kegelbahn aus dem Jahr 1909. Ein Kräutergarten, ein Weinlehrpfad und zahlreiche größere und kleinere Gebäude runden das Bild eines mittleren landwirtschaftlichen Hofes ab.

Mittelpunkt des Museums ist die Kirchenburg, die sich um die Barockkirche gruppiert – eine wehrhafte Anlage aus kleinen Gaden, in denen heute Handwerkstätten untergebracht sind. In den 17 Werkstätten werden alte, fast schon vergessene Handwerkstechniken wieder lebendig. So gehörten Schmied, Wagner, Schuster, Schreiner oder Töpfer früher zum üblichen Dorfbild. Auch die bäuerliche Vorratshaltung wird in zahlreichen Exponaten dokumentiert. Der traditionsreiche fränkische Weinbau wird mit zahlreichen Gerätschaften für die Arbeit im Weinberg und im Keller illustriert. Ergänzt wird dies durch einen Rebgarten und eine anschauliche Kellersammlung.

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