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Münchsteinach

Wir finden den Ort erstmals in einer Urkunde vom 8. August 912 erwähnt, als König Konrad dem Abt Dracolf Güter unter anderem in der Steinaha im Iffgau und in der Grafschaft des Grafen Ernst schenkte. Im 11. Jhr. ist der Ort im Besitz des Adelsgeschlechtes derer von Steinaha. Adalberto von Steinaha wandelt im Jahre 1102 mit Bewilligung seiner Schwester Adelheid sein Schloss und die dazugehörigen Besitzungen in eine Benediktinerabtei um.

Seitdem ist die Geschichte Münchsteinachs eng mit dem Kloster verbunden. Die dem Heiligen Nikolaus geweihte Kirche dürfte um 1180 vollendet gewesen sein. Im Bauernkrieg (1525) wurde die Kirche und das Kloster zerstört. 1529 wird das Kloster von Markgraf Georg säkularisiert und der Besitz in ein Klosteramt umgewandelt. Man baute zunächst den Ostteil des Klosters als Pfarrkirche für die evang. Gemeinde aus. Die Kirche wurde zwischen 1965-1970 renoviert. Das Ergebnis ist ein in seiner Geschlossenheit und Schlichtheit einmalig schöner Sakralraum.

Ortsansicht (Münchsteinach, Steigerwald)

Zusatzinfos

Höhe über nN:
310m
Einwohner:
1472
Gästebetten:
273

Impressionen