Führungen zur jüdischen Kultur

Blick in die Ausstellung Jüdisches in Bamberg im Historischen Museum Bamberg

Fast 1.000 Jahre jüdischer Kultur in Franken spiegeln sich im Ortsbild vieler fränkischer Städte und Gemeinden wider. Oft braucht es dafür aber einen geschulten Blick – und genau den bieten die fränkischen Stadt- und Museumsführer.

Mit ihnen unterwegs zu sein, ist eine Entdeckungsreise, auf der man ganz unterschiedliche Persönlichkeiten kennenlernt: gelehrten Rabbiner des Mittelalters in Rothenburg ob der Tauber ebenso wie reiche jüdische „Hoffaktoren” in Ansbach, die den fränkischen Fürstbischöfen ihre Prachtbauten finanzierten, oder jüdische Ladeninhaber im Aschaffenburg des frühen 20. Jahrhunderts. Das Leben von bedeutenden Industriellen wie etwa in Fürth erschließen die Führungen ebenso wie das der einfachen jüdischen Hausierer, die jahrhundertelang die Landbevölkerung mit wichtigen Waren versorgten.

Besondere Orte sind die jüdischen Friedhöfe Frankens: Warum die Grabsteine immer nach Osten zeigen, weshalb die Steine verwittern dürfen oder was ein Tahara-Haus ist, erfährt man zum Beispiel bei Führungen in Georgensgmünd, Memmelsdorf, Wertheim oder Baiersdorf.

Wie sich das jüdische Gemeindeleben heute gestaltet, zeigen Führungen durch die Israelitischen Kultusgemeinden, wie sie etwa in Würzburg, Nürnberg oder Bayreuth angeboten werden.

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