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Die Errettung des Bösen - Mögliche und unmögliche Bilder von Michael Müller

Datum: 28.01.23 - 19.03.23

Zeit: Dienstag: 13:00 bis 18:00 Uhr

Dienstag: 13:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch: 11:00 bis 18:00 Uhr
Donnerstag: 11:00 bis 19:00 Uhr
Freitag: 11:00 bis 18:00 Uhr
Samstag: 11:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag: 11:00 bis 18:00 Uhr

In seinem Werk setzt sich der deutsch-britische Künstler Michael Müller (*1970 in Ingelheim am Rhein) mit der Ästhetik und Bildwerdung komplexer Gedankenprozesse auseinander, die er beständig nach ihrer sinnlichen Erfahrbarkeit und ihrem materiellen Gehalt befragt. Ausgehend von historischen Narrativen, wissenschaftlichen Methoden, gesellschaftlichen Normen sowie sprachlichen und numerischen Systemen entwickelt er eine künstlerische Praxis, die diese Systeme und Strukturen durch Variation, Transformation, Manipulation und fiktionalisierende Modifikation immer wieder an ihre Grenzen führt. Die entstehenden Abweichungen und Irritationen sowie der sich daraus ergebende Zweifel am Bestehenden und das Misstrauen gegenüber unhinterfragten Wahrheiten schaffen eine völlig eigenständige künstlerische Formensprache, die sich neben großformatigen Gemälden und Zeichnungen auch in Skulpturen, Installationen, Performances sowie in Müllers kuratorischer Praxis manifestiert.

Michael Müller lebt und arbeitet in Berlin. Von 2015 bis 2018 lehrte er als Professor an der Universität der Künste zu Berlin (UdK).

Fotos

oben Portrait copyright Robert Schittko, courtesy © Studio Michael Müller

unten Michael Müller, Es gibt keine Monster, 2010, © Studio Michael Müller