Überregionale Touren

Über Berg und Tal

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Zu Felsen, Gipfeln und Gebirgslandschaften führt die Top-Tour für alle Fans einer herben, aufregenden Natur.

Faszinierende Fahrstrecken lassen Sie die waldreichen Mittelgebirgslandschaften in den Regionen Obermain•Jura und Coburg.Rennsteig, im Frankenwald und im Fichtelgebirge entdecken.

  • Länge:

    659 km

  • Aufstieg:

    Abstieg:

  • OVL

    GPX

Kurven, Steigungen, Auf- und Abfahrten sind garantiert ebenso wie in den von bizarren Dolomitfelsen geprägten Regionen der Fränkischen Schweiz und der Frankenalb. Und dann wäre da noch die Burgenstraße, deren langes Band die Landschaftsgebiete durchzieht - gespickt mit markanten Burgen und Festungsanlagen. Abwechslung, mannigfache Eindrücke dank der Vielfalt an Landschaftsformationen und Sehenswürdigkeiten lassen diese Tour zu einem einmaligen Motorradfahr-Erlebnis werden.

Fränkisches Fachwerk, Burgen und Schlösser

Wir starten nördlich von Bamberg - dort wo die Burgenstraße entlang des weiten, hellen Tales führt. Der Gottesgarten am Obermain ist ein kulturträchtiges Landschaftsgebiet, das bei Bad Staffelstein von exponierten Bauten wie dem Kloster Banz und der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen oder dem 539 Meter hohen Staffelberg beherrscht wird. Die westliche Hangseite überqueren wir auf sanften Kurven, um gegenüber in der lieblichen Auenlandschaft des Itzgrundes zu landen. Entspannt gondeln wir durch das ruhige, grüne Tal.

Typisch fränkische Fachwerkdörfer und einladende traditionelle Gasthäuser ziehen an uns vorbei. Nahtlos geht es vom Grund der Itz zur Rodach hinüber, wo uns das Städtchen Seßlach erwartet. Das geschichtsträchtige Gebiet, das von der Herzogsfamilie von Sachsen-Coburg und Gotha beherrscht wurde und mit einer Reihe herrschaftlicher Schlösser und Adelssitze aufzuwarten hat. Coburg mit seiner Veste ist sicher die markanteste, weit strahlt sie ins Land hinaus. Doch auch Schloss Callenberg und kleinere Anwesen wie das Renaissanceschloss Ahorn machen den Liebreiz der Region aus.

Durch urwüchsige Wälder

Nur noch ein kurzes Stück Fahrt Richtung Norden und schon nähern wir uns dem ersten Mittelgebirgszug, den Langen Bergen. Auf kurvenreicher Bergstraße biken wir entlang der Ausläufer des Thüringer Waldes - angenehm unterbrochen vom Froschgrundsee, einem Stausee der Itz, der beeindruckend von einer gigantischen Stahlbetonbogenbrücke überspannt wird. Dann aber auf zur nächsten Mittelgebirgsregion, dem Naturpark Frankenwald. Mitwitz mit dem idyllischen Wasserschloss und Kronach mit der Festung Rosenberg und seinen romantisch verwinkelten Gassen sind die Einsteiger in ein Landschaftsgebiet von herber, unergründlicher Schönheit, das von tiefen Tälern durchfurcht wird und von dichten Wäldern bedeckt ist, deren Hölzer seit Jahrhunderten die Erwerbsgrundlage der Bevölkerung darstellen.

Nun zieht es uns mit der Frankenwald-Hochstraße immer höher hinauf. Bis auf über 600 Höhenmeter steigt die Traumstraße an und windet sich schließlich am Hauptkamm des Frankenwaldes entlang der Grenze von Bayern zu Thüringen. Herrliche Panoramen über das hügelige Hochland bleiben nicht aus. Interessanten Streckenabschnitten im Hochland folgen außergewöhnliche Gefälle und Steigungen, enge Serpentinen, die sich durch steil an Hängen platzierte Ortschaften schlängeln. Wir erleben Steinbach a.Wald, Nordhalben, Geroldsgrün und das Staatsbad Bad Steben. Weiter im Süden spannt sich die Frankenwaldstraße dahin und parallel zu ihr das wildromantische Tal der Wilden Rodach, wo Abenteuerlustige die Abwechslung einer spritzigen Floßfahrt wagen können. Und schließlich peilen wir die mit 794 Metern höchste Erhebung im Frankenwald an, den Döbraberg.

Den Rhythmus des fränkischen Hochlandes spüren

Eng liegen die Gebirgszüge von Frankenwald und Fichtelgebirge beieinander, nur unterbrochen vom schmalen Einschnitt, die wir entspannt queren. Schon finden wir uns in der luftigen Weite des Hochlandes im Naturpark Fichtelgebirge wieder, und weiter im Osten, nahe der tschechischen Grenze auf der Porzellanstraße. Porzellan, das „Weiße Gold“ ist das Erfolgsrezept dieser Region. Diesem nachspüren lässt sich in den beschaulichen Städtchen Selb, Hohenberg a.d.Eger und Arzberg. Doch dann auf zum Highlight Fichtelgebirgsstraße, jener langen Trasse, die das gesamte Fichtelgebirge von Ost nach West durchzieht und mit der Burgenstraße und der Panoramastraße die sehenswertesten Naturschönheiten der Fichtelgebirgsregion streift. Mit ihnen erleben wir den Fichtelsee, den Ochsenkopf und den mit 1.051 Metern höchsten Berg, den Schneeberg. Auch das verträumte Bad Alexandersbad und die Bergorte Fichtelberg, Bischofsgrün und das Goldgräberstädtchen Goldkronach stehen auf dem Programm.

Über die alte Rennstrecke ins Kletterparadies

Mit Bad Berneck und Kulmbach finden wir uns schließlich in tieferen Lagen ein und nehmen zügig Fahrt auf, dann ab Altenkunstadt ein Schwenk Richtung Süden in das vom Weismain durchflossene Kleinziegenfelder Tal. Welch eine neue Szenerie. Eng und wild presst es sich durch die steil aufsteigenden Kalksteinfelsen. Ein kleines Naturparadies, das auch paradiesische Motorradfreuden bereitet angesichts der kurvenreichen Landstraße, die in der Enge des Tales sehr schmal gehalten ist.

Von Highlight zu Highlight zieht es uns nun weiter. Wir befinden uns am Würgauer Berg, der von 1909 bis 1933 als deutsche Bergrennstrecke genutzt wurde. Lassen auch Sie sich mitreißen von dieser Serpentinenstrecke mit ihren gleichmäßig rhythmischen Kurven, bevor wir ins Herz der Fränkischen Schweiz einfahren und all die Superlative dieser faszinierenden Region erleben. Das Hochland mit seinen zahlreichen Bierdörfern und schmucken Fachwerkhäusern, das Wiesenttal und das Ailsbachtal, wo wir auf interessanten Fahrstrecken an den Naturschönheiten vorbeiziehen, an den bizarren, steil aufragenden Dolomitfelsen, die der Erosion bis heute trotzen und ein beliebtes Kletterparadies darstellen.

Entspannter Ausklang auf Nebenlandstraßen

Weiter im Süden begeistern verschwiegene kleine Landstraßen, die sich herrlich durch die Landschaft kringeln und mit denen wir hinübergleiten ins Nürnberger Land. Markante Burgen und wilde Felsformationen präsentieren sich auch hier. Das Pegnitztal und das Hirschbachtal sind darin die absoluten Vorreiter. Doch lassen Sie sich gleichermaßen vom Süden des Nürnberger Landes begeistern, wo derart exponierte Sehenswürdigkeiten in eine sanft gewellte, kultivierte Landschaft übergehen. Dieses Land ist geprägt von stillen Dörfern, von Streuobstwiesen und aufgelockerten Waldbeständen. Sich treiben lassen und entspannt von Ort zu Ort hangeln, ist das große Plus dieser Region und ein schöner Abschluss, bevor wir mit Altdorf und Feucht auf die Städteregion Nürnberg zufahren.

Motorradfahrer-Highlights

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Kurven, Kehren, Serpentinen, Auf- und Abfahrten bilden das Nonplusultra dieser Tour. Immerhin befinden wir uns in den fränkischen Gebieten mit den ausgeprägten Mittelgebirgszügen. Bergstrecken sind garantiert in der Region „Lange Berge“.

Mit der „Frankenwald-Hochstraße“ erleben Sie ein unvergleichlich kurvenreiches Auf und Ab unter Zugabe traumhafter landschaftlicher Panoramen. Gleiches finden Sie im Fichtelgebirge mit der „Panoramastraße“, während die „Fichtelgebirgsstraße“, eine perfekt ausgebaute Trasse, eher zu flottem Fahren einlädt. Den spannenden Wechsel von Passagen in romantisch, sich dahin windenden Tälern und solchen über hügeliges Hochland bieten die Regionen Fränkische Schweiz und Frankenalb. Ausgesprochen spannend, mal spritzig, dann anspruchsvoll geht es hier entlang beeindruckender Naturschönheiten. Ein Highlight, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten, ist die in gleichmäßigen Kurven gebaute Rennstrecke am „Würgauer Berg“. Im Kontrast dazu werden auch die sanfteren und ruhigen Fahrstrecken im Maintal, Itzgrund und im Nürnberger Land jeden Motorradfahrer begeistern.