Rezepte

Fränkisches Schäuferla

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Das Schäuferla ist eines der beliebtesten fränkischen Sonn- und Festtagsgerichte.
Es wird in "fränkischer Schnittführung" aus dem flachen Schulterstück des Schweins mit Knochen, Fettabdeckung und Schwarte geschnitten, schon dies ist eine Besonderheit fränkischer Metzgerkunst. Dabei leitet sich der Name des Fleischstücks von dem innen liegenden, kleinen flachen Schulterknochen ab, der die Form eines Schäufelchens hat.

Zutaten

4 Schweineschäuferla
Salz
Pfeffer
Kümmel
Majoran
Butterschmalz
1 Ltr. Fleischbrühe
1 Ltr. dunkles Bier
2 Zwiebeln
2 Karotten
1 Knoblauchzehe
1 Lauchstange
1 St. Sellerie
1 Bund Suppengrün
Pimentkörner
Nelken
Pfeffer
Lorbeerblätter

Zubereitung

Gemüse putzen, Zwiebeln vierteln, Möhren und Sellerie in Stifte und Lauch in kleine Stücke schneiden.

Das Fleisch mit Salz und Pfeffer einreiben, mit Suppengemüse und die übrigen Gewürze in den vorgeheizten Backofen (150 ° C) schieben und alles kurz anbräunen. Mit Brühe und Bier angießen und im Ofen etwa 2 Stunden knusprig braten lassen lassen. Dabei das Fleisch immer wieder mit Brühe oder etwas Bier übergießen.


Um die Schwarte besonders kross zu bekommen, kann man am Ende der Garzeit die Temperatur etwas erhöhen (200° - 220° C) Dazu bestreicht man die Schwarten nochmals mit Bier sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack. Modernere Variationen würzen auch mit Honig, Muskat, Nelken und Ingwer.

Ist das Schäuferla gut durchgegart, gießt man den Sud durch ein Sieb, dickt ihn ev. mit Mehl an, schmeckt alles nochmals ab und serviert mit Klößen und Sauerkraut, Salat, Wirsing oder auch Blaukraut.

Quelle: Genussregion Oberfranken e.V.