Eisenhammer Hasloch

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Kreuzwertheim, Spessart-Mainland

Eisenhammer, Hasloch - Ein wahrhaft lebendiges Museum

Der letzte heute noch aktive Eisenhammer im Spessart stammt aus dem Jahr 1779. Die früheren Landesherren, die Mainzer Kurfürsten, siedelten im Spessart Industrien an. Eisenverarbeitung und Wasserkraft wurden in den Hammerwerken zusammengeführt: Wasserräder dienten als Antriebskraft für schwere Hämmer, die dem Schmied die Arbeit erleichterten. Mit ihnen verarbeitete man Luppen, Eisenklumpen, die aus Alteisen mit Holzkohle erschmolzen wurden. Hergestellt wurden landwirtschaftliche Gebrauchsartikel wie Wagenreifen, Wagenachsen oder Hebeleisen. Mit dem kleinen Hammer in Hasloch wurden Pflugscharen geschmiedet.

Das Ende der Eisenhämmer im Spessart kam mit der modernen Gewinnung von Eisen in den Hochöfen des Ruhrgebietes. Heute produziert der Eisenhammer Hasloch für die Firma Kurtz Glockenklöppel für Kirchenglocken, die an Glockengießereien im In- und Ausland geliefert werden. Die Wasserbauten und zwei Eisenhämmer sind zu besichtigen; Besucher können bei der Herstellung der Glockenklöppel zuschauen.

Öffnungszeiten

Mo bis Fr 9.00 - 15.00 Uhr
Sa 9.00 - 13.00 Uhr

Info-Adresse

Eisenhammer Hasloch
Eisenhammer 1
OT Hasloch
97892 Kreuzwertheim
Tel.: 09392/1852
Fax: 09392/935112