Die Jeans - Von der Arbeitshose zum Kultobjekt
Die Jeans wird in diesem Jahr 140 Jahre alt. Sie ist aus unseren Kleiderschränken nicht mehr wegzudenken und hat sich einen festen Platz in der Modewelt erobert. Aus diesem Grund zeigt das Levi Strauss-Museum Buttenheim bis 15. September die Sonderausstellung „Die Jeans überwindet Grenzen – Von der Arbeitshose zum Kultobjekt“. Auf ihrem Siegeszug durch die Welt überwand die ursprünglich als Arbeitskleidung für Goldgräber produzierte Hose kontinuierlich soziale, geografische, nationale und kulturelle Grenzen. Die Jugendkulturen der Halbstarken, Hippies, Punker und Hip-Hopper nutzten das blaue Beinkleid, um sich von der Elterngeneration und Gleichaltrigen abzugrenzen und gleichzeitig eine politische Aussage zu machen. Lange Zeit galt die Jeans als Hose der Rebellen und als Kleidungsstück zweifelhaften Rufs, bis sie sich durchsetzen konnte. Nicht nur in der westlichen Welt, auch in anderen Kulturkreisen, in arabischen Ländern oder im asiatischen Raum, ist die Jeans inzwischen etabliert. Als nahezu überall salonfähiger Mode- und Konsumartikel überschreitet die blaue Hose schließlich Alters- und Generationsgrenzen und verbindet weltweit Menschen aller sozialen Schichten. Die Sonderausstellung lädt ein, die Grenzenlosigkeit der Jeans zu entdecken.