Die süße Verführung


Da können Sie nicht widerstehen
Ein feiner Hauch von Zimt und Zucker schwebt in der Luft, wenn Sie „Fränkische Apfelküchle“ bestellen. Das wohl bekannteste fränkische Dessert rundet ein feines Menü ganz hervorragend ab - und schmeckt einfach himmlisch. Die in Scheiben geschnittenen Äpfel werden in einem lockeren Bierteig heraus-gebacken, mit der aromatischen Würzmischung bestreut und - noch warm - zum Kaffee serviert. Oder probieren Sie mal die „b’soffenen Jungfern“ - kleine Teigknödel, die im schwimmenden Fett heraus gebacken, mit aufgekochtem Most oder Wein übergossen und ebenfalls mit Zucker und Zimt bestreut werden. Ganz ähnlich werden die „Nonnenfürzla“ zubereitet. Weniger süß, dafür sehr fruchtig sind die „Hefeplootz“, denen Sie vor allem im nördlichen Frankenland begegnen werden. Das sind meist runde Hefekuchen, die mit frischem Obst je nach Saison belegt werden. Sie merken schon: Was die Namensgebung ihrer Süßspeisen angeht, sind die Franken „gradheraus“ und machen nicht viele Umstände. Die meisten Rezepte stammen aus der bäuerlichen Traditionsküche, werden seit Generationen weitergegeben und weisen von Region zu Region durchaus Unterschiede in der Zubereitung auf. Das gilt auch für die Weincreme, den fränkischen Apfelstrudel, die Dampfnudeln, die Hollerküchle, Kartäuserklöß, Schnetzklöß und Spitzbuben...