Knusprige Geschichte

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Von Kelten, Römer und Franken

Würste zu braten und sich schmecken zu lassen: Diesen Genuss kannten schon die alten Römer, die sich diese Leckerei von den Kelten abgeschaut hatten und ihre Würste mit Vorliebe bei Spielen, Gladiatorenkämpfen und Wagenrennen verspeisten.

Die Völkerwanderung überdauerte sie beispielsweise als eine Art von Fleischbehältnis und kam unter Karl dem Großen in Franken zu neuer Berühmtheit. Hier wurde sie im Zuge des Aufstiegs des Metzger-Handwerks genießerisch kultiviert. So ist bereits aus dem Jahr 1595 eine Rezept-Urkunde für die Bratwurst der Nürnberger Metzgerzunft überliefert und bereits 1313 wurde die berühmte Bratwurstküche „Zur blauen Glocke” an der Moritzkapelle in Nürnberg zum ersten Mal ...