Pressegespräch "FrankenTourismus - Bilanz und Ausblick"

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Beim Pressegespräch am 10. Februar 2017 (Nürnberg) hat der Vorsitzende des Tourismusverbandes Franken, Staatsminister Joachim Herrmann, MdL, die fränkische Tourismusbilanz 2016 vorgestellt.

Dabei verkündete er ein neues Spitzenergebnis mit einem Plus von 3,3 Prozent bei den Übernachtungen. Damit wurde das Rekordergenis aus dem Jahr 2015 nochmals übertroffen. Konkret sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (ohne Gebiet "Liebliches Taubertal", ohne Mitglieder in Hesen und Thüringen) die Übernachtungen in Franken auf 21.491.138 gestiegen. Bei Einbeziehung der noch nicht vorliegenden Ergebnisse der Mitgliedsorte aus Baden-Württemberg, Hessen und Thüringen rechnen wir mit rund 23,5 Mio. Übernachtungen.

Auch bei den Gästeankünften hat Franken gegenüber dem Vorjahr zugelegt: Das Plus von 3,9 Prozent ergibt 9.582.035 Ankünfte. Als Quotenbringer nannte Herr Staatsminister Herrmann den Städtetourismus und den Ausländerreiseverkehr (Übernachtungen: +1,9 Prozent).

Weiterhin wurden folgende Maßnahmen und Schwerpunkte für die Saison 2017 präsentiert:

  • 500 Jahre Reformation
  • 400. Todestag Fürstbischof Julius Echter
  • Die Hohenzollern
  • 25 Jahre Main-Donau-Kanal
  • 900 Jahre Stadt Schwabach

Statistik Januar bis Dezember 2016 (24,7 KB)

Kurse der Fränkischen Tourismus Akademie 2017

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Weiterbildung für Servicequalität und Kundenorientierung: das bieten die Kurse der Fränkischen Toruismus Akademie (FTA).

Das Programm im 1. Halbjahr 2017 umfasst folgende Kurse:

FTA-Kurs 2017/01:
Rechtsfragen zum Themenkreis "Online-Marketing"
26. April 2017, Fürth

FTA-Kurs 2017/02:
Rhetorik – erfolgreiches Agieren mit Entscheidungsträgern und Multiplikatoren
17. Mai 2017, Erlangen

zu den Kursen der Fränkischen Tourismus Akademie

Neues Mitglied

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Die Gemeinde Burkardroth (Rhön) ist neues Mitglied des Tourismusverbandes Franken.

Wir heißen die Gemeinde Burkardroth herzlich willkommen und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

BayernWLAN - Vorschläge für touristische Hotspot-Standorte

Mit Schreiben vom 21. Januar 2017 hat uns das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat (StMFLH) über die Förderung der Verbreitung von freiem WLAN mit der Initiative BayernWLAN informiert. Hier wird bis 2020 ein dichtes Netz aus 20.000 WLAN-Hotspots geschaffen. Neben 10.000 Hotspots an staatlichen Behörden und in Kommunen, 8.000 Hotspots an Universitäten und Hochschulen sollen 2.000 touristische Zugangspunkte zum BayernWLAN geschaffen werden.

Die Vorteile des BayernWLAN sind: 

  • Kostenfrei, sicher, unbegrenzt und anonym im Internet surfen.
  • Wiedererkennung für Mensch und Technik:
    > für den Endnutzer - das BayernWLAN wird bei Ortswechsel als vertrauenswürdiges WLAN wiedererkannt.
    > für das Endgerät - ein Smartphone wählt sich automatisch wieder in das BayernWLAN, wenn es sich im Sendebereich eines BayernWLAN-Hotspots befindet.
  • Unkompliziert - durch den Rahmenvertrag müssen sich die Kommunen keine Gedanken zur rechtlichen oder technischen Umsetzung machen:
    > Übernahme der Störerhaftung durch den Provider
    > Zentraler Jugendschutzfilter
    > Monitoring durch den Provider (Provider stellt selbst fest, wenn ein Accesspoint ausfällt und tauscht Hardware ggf. vor Ort aus)
  • Individualität - jeder Hotspot kann über ein Onlineportal individualisiert werden:
    > Bild auf der Landing Page (erste Seite, auf der die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden müssen)
    > Eigene Weiterleitungsseite, auf die ein Nutzer geleitet wird, sobald die Nutzungsbedingungen akzeptiert wurden
    > Einstellung weiterer WLAN-Namen, z.B. für Tourismusregionen.
  • Website, auf der alle BayernWLAN-Hotspots auf einer interaktiven Karte dargestellt werden (www.wlan-bayern.de wird durch Vodafone aktuell aufgebaut).
  • Professionell:
    > das WLAN-Zentrum in Straubing berät und unterstützt.
    (Tel: 09421/977-277, per E-Mail: wlan@baykom.bayern.de, oder im Internet
    http://www.ldbv.bayern.de/breitband/bayernwlan.html)
    > Techniker von Vodafone führen Vor-Ort-Termine durch und planen die Installation von WLAN

Für die Umsetzung dieser touristischen Hotspots wird der Freistaat die Ersteinrichtungskosten übernehmen. Der Betrag für Verkabelung und Ortsbegehung ist dabei pro Standort auf 2.500 € gedeckelt.

Selbstverständlich kann eine Kommune auch weitere Hotspots auf eigene Kosten aus dem Rahmenvertrag beziehen. Die monatlichen Betriebskosten tragen die Kommunen selbst. Dieses Angebot gilt unabhängig davon, ob die jeweiligen Kommunen bereits BayernWLAN-Standorte durch den Freistaat finanziert bekommen haben (jede Kommune erhält für zwei Standorte die Ersteinrichtungskosten bezahlt).

Neben den 1.000 bedeutendsten staatlichen Tourismusstandorten wie z.B. den Schlössern Bayerns, sollen 1.000 touristische Hotspots an kommunalen Standorten entstehen.

Das StMFLH hat uns gebeten, aus dem Zuständigkeitsbereich des Tourismusverbandes Franken (ohne Mitglieder aus Thüringen, Baden Württemberg, Hessen) bis zu 250 Standortvorschläge für die Umsetzung der kommunalen touristischen BayernWLAN- Zugangspunkte zu übermitteln.

Bei der Auswahl dieser touristischen Standorte sollte der ländliche Raum sowie Kommunen mit einer Mindestzahl an Übernachtungen besonders berücksichtigt werden. Eine aussagekräftige Größe ist die Relation der Übernachtungen zu den Einwohnern (Tourismusintensität). Standorte, bei denen pro Jahr mindestens 10 Übernachtungen pro Einwohner gezählt werden können, wären aus unserer Sicht für die Realisierung touristischer BayernWLAN-Hotspots gut geeignet. Darüber hinaus sollen auch Standorte berücksichtigt werden, die viel Tagestourismus-Aufkommen haben.

Bei Interesse dürfen wir Sie bitten, das beigefügte Formular bis spätestens 31. März 2017 an unsere Geschäftsstelle in Nürnberg (Kontakt: Birgit Heinermann, E-Mail birgit.heinermann@frankentourismus.de) zu übermitteln.

Über die Standortvorschläge für die Umsetzung von BayernWLAN entscheidet das StMFLH.

Antwortformular BayernWLAN - Vorschläge für touristische Hotspot-Standorte (36,2 KB)