Das Ferienland Fichtelgebirge, ein uraltes Mittelgebirge im Nordosten Frankens, zählt ohne Zweifel zu den geologisch und landschaftlich reizvollsten Gegenden Bayerns. Von gewaltigen Erdkräften vor Jahrmillionen hufeisenförmig in die Landschaft hinein geschoben, war es einst viel höher als heute die vergleichsweise niedrigen Alpen. Das Fichtelgebirge ist Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer, wo Weißer Main, Sächsische Saale, Eger und Fichtelnaab entspringen. "Scheitel Germaniens und Herzbrunnen Deutschlands" nannten es die alten Chronisten. Magister Johann Will, ein hochfürstlich brandenburgischer Pfarrer zu Creußen, verglich das Fichtelgebirge in seiner Beschreibung aus dem Jahr 1692 mit dem "verloren gegangenen Paradies", indem er feststellte, das Fichtelgebirge sei das "anmutige Paradeyß des teutschen Vaterlandes". Selbst ... mehr |